Das Geothermiekraftwerk Landau resultierte aus der im Jahr 2003 durchgeführten Studie zur Bewertung der geologischen und verfahrenstechnischen Möglichkeiten zur praktischen Nutzung geothermischer Energie an ausgewählten Standorten im Oberrheingraben.
Es zeigt die Möglichkeiten der Stromerzeugung und Wärmeversorgung nach dem hydrothermalen Geothermieverfahren, mit dem man Heisswasservorkommen aus tieferen Schichten bis rund 3.000 m nutzen kann.
Das Wasser wird dabei über eine Förderbohrung gebracht und in zwei Stufen ausgekühlt. Im ersten Schritt gibt es seine Wärmeenergie in einen Stromerzeugungsprozess ab und im zweiten Schritt wird die Restwärme zur Fernwärmeversorgung genutzt. Das ausgekühlte Thermalwasser wird danach über eine zweite Bohrung wieder in den Untergrund zurückgeleitet.
Elektrische Leistung: 3,0 MW
Wärmeleistung: 6,0 MW - 8,0 MW


